Für die großen Bergtouren braucht man Bergstiefel oder Alpinstiefel
Alpen wir kommen! So oder so ähnlich wird wohl der Schlachtruf lauten, wenn für einen die erste größere Bergtour ansteht. Eine Bergtour ist aber nicht nur spannend und aufregend, sie kann auch gefährlich sein, wenn man nicht gut genügend vorbereitet ist.
Je höher man kommt umso kälter wird es, da ist es vorteilhaft die richtige Kleidung eingepackt zu haben und natürlich vernünftiges Schuhwerk. Die Schuhe sollten sich allen Bodenbedingungen anpassen können, denn bei einer Bergtour wird man keinen durchasphaltierten, ebenen Fußgängerweg vorfinden wie auf dem Weg zum Einkaufen. Wer eine größere Bergwanderung unternimmt muss auf steinige, unebene und sogar eisige Wege gefasst sein. Geeignet für solche Touren erscheinen
Bergstiefel oder Alpinstiefel. Die Schnürung bei dieser Art von Stiefeln fängt beim Fußgelenk an und hört erst an der Stiefelspitze auf. Auf diese Weise ist eine enge Passform und hohe Stabilität gewährleistet, damit man nicht so leicht einer Verstauchung oder anderen Verletzungen erleidet. Auch auf die Isolierung wird bei einem Alpienstiefel starken Wert gelegt. Bei -15 °C kann es auch schon einmal an den Füßen frieren und da ist ein stark isoliertes sowie wasserdichtes Schuhwerk von großem Nutzen. Gerade bei längeren Märschen wird die Muskulatur auch schnell müde, was zu einem Ermüdungsbruch, auch Marschfraktur genannt, führen kann. Diesen Risiken kann man mit einem stabilen Schuh entgegenwirken.